Auch für Bauabfälle gelten Mengengrenzen beim Abfalltransport.
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EU-Abgeordnete bestätigen Kleinmengenregelung

Wirkungsvolle Lobbyarbeit des ZDH

Bauwirtschaft

Brüssel. Zur Abfallrahmen-Richtlinie haben EU-Kommission, Europaparlament und Rat die Trilogverhandlungen abgeschlossen. Sie wollen die Anzeigenbefreiung für Kleinmengen beibehalten.
Somit kann das Handwerk beim Abfalltransport einen wichtigen Erfolg verbuchen: Für Betriebe wird es auch weiterhin möglich sein, bis zu 20 Tonnen ungefährlichen und zwei Tonnen gefährlichen Abfall pro Jahr anzeigefrei zu transportieren.

„Wir begrüßen das Verhandlungsergebnis der Trilogverhandlungen zur Abfallrahmen-Richtlinie. Die geltende Regelung ermöglicht es Handwerksbetrieben bei der Ausführung eines Kundenauftrags unbürokratisch Farbreste, defekte Kompaktstoffleuchten oder Fensterrahmen mitzunehmen und sie fachgerecht zu entsorgen. Vor allem dank der Positionierung des Europäischen Parlaments ist es gelungen, diesen Zustand zu erhalten“, sagte Holger Schwannecke dazu.

Gleichzeitig mahnte der Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks: „Wir appellieren an die Abgeordneten, bei der Plenarabstimmung im Februar diese klare Linie beizubehalten!“ Denn erst im Februar steht der abschließende Beschluss an.

Info: Weitere Informationen zum Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) finden Sie im Netz unter www.zdh.de.