Besuch der thailändischen Delegation mit Justizminister Paiboon Koomchaya sowie einer der stellvertretenden Premierminister, Kabinettsmitgliedern und Konsulatsvertretern im Bildungszentrum BGE Aachen.
© Handwerkskammer Aachen, Foto: Kai Ries

Training made in Germany

Besuch aus Thailand informierte sich über Meisterschule

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Justizminister Paiboon Koomchaya sowie einer der stellvertretenden Premierminister waren mit Kabinettsmitgliedern und Konsulatsvertretern im Bildungszentrum BGE Aachen der Handwerkskammer, um sich über den deutschen Meister zu informieren.

Hintergrund: Im vergangenen Jahr entsandte eine große Universität aus Thailand 20 Professoren zu einer zehnwöchigen praktischen Fortbildung in Mechatronik nach Aachen. Die Teilnehmer sollten die erworbenen Fertigkeiten und Kompetenzen dann multiplikatorisch in Thailand verbreiten.

Am 10. März wurde ein ähnlicher Lehrgang in Kfz-Technik für eine weitere Gruppe von Professoren eröffnet und im Laufe des Jahres werden für diese Universität praktische Lehrgänge in Elektrotechnik und in Feinwerktechnik vorgenommen.

Bei dem Rundgang durch die BGE zeigte sich Minister Koomchaya sehr beeindruckt von dem hohen Aktivitätsgrad der Teilnehmer in allen Lehrgängen, sei es in der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU), Umschulung oder Meistervorbereitungslehrgang (MVL).

In Asien werden Teilnehmer beruflicher Bildungsgänge noch überwiegend in klassischen Unterrichtsverfahren (Vormachen und Erklären) unterwiesen und spielen eher passive Rollen.

Dass im deutschen Berufsbildungssystem vorwiegend die Teilnehmer und nicht mehr im Vordergrund die Ausbilder aktiv sind, sei eines der Markenzeichen des „Training made in Germany“, erläuterte die stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Aachen, Nicole Tomys, die die thailändische Delegation empfangen hatte.