Anpacken, helfen, wiederaufbauen: Das Handwerk in Deutschland ist von der Flut stark getroffen. In allen Regionen helfen Chefs und Mitarbeiter von Betrieben sowie freiwillige Bürger.
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Anpacken, helfen, wiederaufbauen: Das Handwerk in Deutschland ist von der Flut stark getroffen. In allen Regionen helfen Chefs und Mitarbeiter von Betrieben sowie freiwillige Bürger.

NRW-Fluthilfen für betroffene Handwerksbetriebe starten am 17. September

News 15.09.2021

Handwerkskammer Aachen hilft bei der Antragstellung

Aachen. Mit der Veröffentlichung der Förderrichtlinie für den Wiederaufbau am 13. September ist der Weg für die Fluthilfen für Unternehmen, Private und die öffentliche Infrastruktur frei. Ab Freitag, 17. September, können auch Handwerksbetriebe in Nordrhein-Westfalen die Hilfen zur Beseitigung der Schäden infolge des Unwetters beantragen.

„Dass die Hilfszahlungen rund zwei Monate nach der Katastrophe nun richtig anlaufen, ist ein ganz wichtiges wirtschaftliches und psychologisches Signal“, sagt Hans Hund, Präsident des Westdeutschen Handwerkskammertages (WHKT). „Die von der Katastrophe betroffenen Handwerksbetriebe wollen ihre Zukunft anpacken und haben nun die Sicherheit, dass ihnen umfassend geholfen wird. Es ist selbstverständlich, dass wir als Handwerkskammern unsere Mitgliedsunternehmen bei der Antragstellung unterstützen.“

Mitgliedsbetriebe erhalten bei ihrer Handwerkskammer Hilfe bei der Antragstellung für den Wiederaufbau, Beratung sowie alle wichtigen Informationen. Im Antragsverfahren unterstützen die Handwerkskammern durch eine Vorprüfung und sichern so eine schnelle Bearbeitung bei der NRW.Bank als zuständige Bewilligungsstelle. Dort werden zeitnah auch die Antragsunterlagen veröffentlicht.
www.nrwbank.de/unwetterhilfe-unternehmen

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens stellt Informationen zu den Aufbauhilfen und zum Verfahren bereit:
www.land.nrw/wiederaufbauhilfe

Die StädteRegion stellt Informationen zu Hilfen für den Wiederaufbauhochwasser bereit:
hochwasserhilfe.staedteregion-aachen.de

Bei Fragen hilft die Unternehmensberatung der Handwerkskammer gerne weiter: Telefon: 0241 471-129

Info: Viele Betriebe sowie die gesamte Handwerksorganisation zeigen sich in dieser Katastrophe solidarisch. „Auch beim Wiederaufbau kommt dem Handwerk eine Schlüsselrolle zu. Unter anderem auf der gemeinsamen Plattform handwerk-baut-auf.de, die unter Federführung der Handwerkskammer in Koblenz entstanden ist. Hier können sich Handwerksbetriebe aus ganz Deutschland melden, die beim Wiederaufbau mitmachen wollen“, erläutert Matthias Heidmeier, Hauptgeschäftsführer des WHKT. „Die ersten Resonanzen auf die neue Seite sind sehr positiv.  Viele Betriebe haben sich bereits registriert.“